Story Fashion

Du hast Dir ein LABA-Teil gekauft & willst nun die Geschichte dazu erfahren? Dann bist Du hier genau richtig. Tauche ein in die irre Sagen- und Fabelwelt der Lausitz/Łužica, lerne historische Fakten kennen & genieße eine Reise durch zahlreiche Holzschnitte & Kupferstiche.

LABA Story Fashion – alles hat eine Geschichte.

BŁUDNIK

„Zu den Spreewaldsagengestalten gehören auch Irrlichter. Manche sagen, es seien Sumpfgase, die sich entzünden und flackern, aber das scheint doch keine wirklich überzeugende Erklärung zu sein. In der wendischen Sage treten Irrlichter als kleine Helfer in Erscheinung, die aber sich böse rächen, wenn sie um ihren bescheidenen Lohn betrogen werden.“

[Designed by René Seidel & LABA]

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ENGELS x LABA

1844 ereignete sich in Preußen „die erste große soziale Revolte im industrialisierten Deutschland“, auch besser bekannt als „Schlesischer Weberaufstand“. Engels beschrieb die damalige Situation aus dem weit entfernten England so: „Es zeigt einige schlesische Weber, die einem Fabrikanten gewebtes Leinen bringen, und stellt sehr eindrucksvoll dem kaltherzigen Reichtum auf der einen Seite die verzweifelte Armut auf der anderen gegenüber.“
1840 zeichnete sich Friedrich Engels in einem Brief an seine Schwester selbst, Zigarre rauchend in einer Hängematte.

[Designed by Friedrich Engels & LABA]

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FISCHER

Die Oberlausitz ist untrennbar verbunden mit der Fischerei. So, wie sie mit dem ersten (nachgewiesenen) Teich 1364 in Bautzen begonnen hat, sieht die Fischerei in den künstlichen Gewässern grundsätzlich noch heute aus. In Anbetracht der erheblichen kultur-historischen Bedeutung der Fischerei für die Oberlausitz, „schenkt“ LABA diesem Berufsstand und der Region sein eigenes Textil. Das prägnant altertümlich aussehende Netzteil in der Shirt-Mitte ist eine Bunge (gehört zu der Art der Reuse).

[Designed by LABA]

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GRANITSCHÄDEL

Mit „Granitschädel“ wird ein Schlag Mensch umschrieben, der hinlänglich stur ist. Manch eine würde diese Eigenschaft auch als „beharrlich“ bezeichnen.

Der Ausdruck „Granitschädel“ stammt vermutlich aus der Oberlausitz, da diese von mächtigen Granit-Massiven durchzogen ist. Bautzen übrigens wurde auf so einem Granitfelsen errichtet. Ob nun aber die Menschen in Budyšin sturer sind als in anderen Landstrichen dieser Welt, das entzieht sich leider unserer Kenntnis.

[Designed by René Seidel & LABA]

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GRENZENLOS

„Wär der Tisch nicht begrenzt, er wär die Erdoberfläche.“
„Selbstbegrenzung ist meist nur Fremderfahrung.“
„Ländergrenzen?, nicht daß ich wüßte, sagte der Storch.“
(Alle Zitate von Dr. phil. Manfred Hinrich)

[Designed by LABA]

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HEXENHAUS/WARNECKE

Hexenhaus Warnecke

Kein anderes Gebäude in der Stadt Bautzen ist so mit Sagen umwoben wie das Hexenhäuschen (Wjerina chěžka) unterhalb der Friedensbrücke. Das ehemalige Fischerhaus, das 1604 erbaut wurde, beherbergte natürlich nie eine Hexe, überdauerte aber den großen Stadtbrand von 1634 und so ziemlich jede Belagerung und jeden Krieg. So steht das Häusel bis heute da und dient vielen Künstlerinnen und Künstlern als Vorlage für die beeindruckensten Werke. So zum Beispiel den Holzschnitt „Hexenhäuschen“ des Bautzener Künstlers Rudolf Warnecke (* 1905 in Bautzen; † 1994 in Ravenstein-Merchingen) von 1923.

[Designed by Rudolph Warnecke & LABA]

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KARPFEN BLAU

Die Oberlausitz ist quasi nicht denkbar ohne die Fischerei. So, wie sie mit dem ersten (nachgewiesenen) Teich 1364 in Bautzen begonnen hat, sieht die Fischerei in den künstlichen Gewässern grundsätzlich noch heute aus. Diese Textil ist als ein Statement gedacht für die regionale, nachhaltige und auf das Wohl der Tiere ausgerichtete Produktion von Lebensmitteln.

[Designed by René Seidel & LABA]

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KAW // BRANDES

Am 12. Juni 1866 wurde Alwin Brandes in Großschönau geboren. In der Weimarer Republik war der Oberlausitzer „einer der mächtigsten Gewerkschaftsführer der Welt“ (Dr. Stefan Heinz) & gehörte kurze Zeit später zu den bedeutendsten gewerkschaftlichen Widerstandskämpfern gegen das NS-Regime.

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Die Braunkohle & die Lausitz. Keine andere Industrie hinterlässt so tiefgreifende Spuren, wie die der Kohlegewinnung. Aufschwung, Arbeit, Verlust, Sorge, Chancen – das alles verbinden die Menschen mit den Revieren am östlichen Rand der Republik.

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KRABAT

Nebel zieht schwerfällig durch das längst abgelassene Teichland zwischen Čorny Hodler und Čorny Chołmc. Die Dunkelheit weicht dem zähen Grau des Tages. Raben – 12, um genau zu sein – zerschneiden die Stille, wie die blitzende Sichel der připołdnica das Zentrum vom Rest. Der junge Mann will entkommen. Aus der Schwarzen Mühle. Aus dem Sog des Meisters. Hexer! Schweig! Still! Krähenvogel. Welcher bist Du? KRABAT! Die Brusttaschen dieser schwarzen Nickis wurden hergestellt aus einem Mangeltuch, das vor etwa 50 Jahren in der Oberlausitz aus Leinen gewebt wurde. Jedes Brutani wird mit einer Exemplarnummer ausgeliefert. Ein herzlicher Dank geht an den Krabat e.V., der es uns ermöglichte, diesen sehr bedeutsamen Namen mit unserem edelsten Shirt zu verbinden.

[Designed by LABA]

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LUFTIGER SOMMER

Luftiger Sommer, in diesem Jahr ist ein luftiger Sommer wie wunderbar.

Die Tasche dieses sommerlichen Brusttaschen-Nickis wurde hergestellt aus einem Mangeltuch, das vor etwa 50 Jahren in der Oberlausitz aus Leinen gewebt wurde. Jedes Brutani wird mit einer Exemplarnummer ausgeliefert.

[Designed by LABA]

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MITTAGSMÄDCHEN

„Sie erscheint bei sengender Mittagshitze als weiß umhüllte, lange, dürre alte Frau und fragt diejenigen zu Tode, die noch auf dem Feld arbeiten. Ihren Opfern stiehlt sie die Erinnerung, straft sie mit geistiger Verwirrung und lebenslangem Siechtum oder schlägt ihnen mit der Sichel den Kopf ab.“
Diese durchaus blutigen Ereignisse rund um die Sorbische Mittagsfrau (připołdnica) kennen wir. Ja. Aber: Was macht der Nachwuchs, wenn die Mama gerade auf dem Felde die Sichel blitzen lässt? Die připołdnička, also das Mittagsmädchen, scheint derweil ihr eigenes Ding zu drehen. Mit Teddy und der markanten 5-vor-12-Uhr in der Hand, erkundet sie die hiesigen Landschaften.

[Designed by Andrea & LABA]

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MITTAGSFRAU

„Sie erscheint bei sengender Mittagshitze als weiß umhüllte, lange, dürre alte Frau und fragt diejenigen zu Tode, die noch auf dem Feld arbeiten. Ihren Opfern stiehlt sie die Erinnerung, straft sie mit geistiger Verwirrung und lebenslangem Siechtum oder schlägt ihnen mit der Sichel den Kopf ab.“
Mit ihrem sagenhaften Handeln, machte die připołdnica, wie die Mittagsfrau auf Obersorbisch heißt, auf die lebensbedrohlichen Arbeitssituationen von Landarbeiterinnen aufmerksam. Wer nach 12 Uhr weiterhin Flachs erntete, den holte die Mittagsfrau.

[Designed by Andrea & LABA]

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MONIKA/KRAWCEC

„Monika“. Ein Werk der sorbischen Künstlerin Hanka Krawcec.

Dieser Linolschnitt ist nicht nur Teil der „Alte Meister*in„-Kollektion; „Monika“ lag auch bereits vor dem obersten Gericht in Sachsen – dem Oberlandesgericht.

[Designed by Hanka Krawcec]

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NOR

Seinen Ursprung findet das „Nor“ wohl im Tschechischen. Dort wird das „Ano“, also „Ja“, nur kurz und bündig: „No“ ausgesprochen.

Und weil nun eben jenes „Nor“ – mit seinem stummen R – so wunderbare Verwirrung unter dem Rest der außerorberlausitzschen Menschheit auslöst, gibt es hier und jetzt das erste Nor-Nicki, weltweit.

[Designed by LABA]

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PUMPHUT/SINKWITZ

Ein kräftiger Müllerbursche soll er gewesen sein. Einer, der sich auf Wanderschaft begab, um in vielen Mühlen der Oberlausitz seine Arbeitskraft anzubieten. Wurde dieser Geselle von den Müllern gut behandelt – bekam er Essen, Lohn und eine warme Unterkunft, passierte: nichts. Wurde ihm allerdings eben jene Vergütung verwehrt, konnte es sehr ungemütlich werden für den Mühlenwirt. Neben Krabat handelt es sich beim Pumphut um eine zentrale Sagengestalt der Lausitz. 1928 schnitt Paul Sinkwitz dieses wundervolle Bildnis in Holz und hiterließ damit eine weitere Spielart des neckisch anmutenden Hexenmeisters.

[Designed by Paul Sinkwitz & LABA]

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ROSA | SENF

Der „Weiße Senf“ (Sinapis alba), den Rosa Luxemburg (* 5. März 1871; † 15. Januar 1919) zwischen dem 1. und 8. Juni 1913 wahrscheinlich am Rande Berlins sammelte und in ihr Heft sortierte, handschriftlich bestimmte und künstlerisch um eine Blüte erweiterte, wächst auch heute noch an vielen Stellen in Deutschland und dient als Grundstoff für die Herstellung der bekannten Würzpaste.

[Designed by Rosa Luxemburg & LABA]

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ROTLEINKÖNIGIN

LABA Turnbeutel Rotleinkönigin

Dieser in Stufen höhenregulierbare Turnbeutel wurde hergestellt aus weinrotem Leinentuch, naturbelassenen Hanfkordeln und gestickter Tüte in Neukirch / Oberlausitz.

[Designed by LABA]

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RÜBEZAHL/WÜSTEN

Krakonoš (Tschechisch), Liczyrzepa (Polnisch) oder eben Rübezahl ist so ziemlich die alles umgreifende Sagengestalt des Riesengebirges. Unzählige Geschichten umgeben diese Figur, die mal Schlange, mal Baum, mal Wolf oder mal Mensch sein kann. Wie dieser Rübezahl als eben jener Mensch aussehen könnte, darüber hat sich wohl auch Johannes Wüsten (* 4. Oktober 1896 in Heidelberg; † 26. April 1943 in Brandenburg a.d. Havel) so seine Gedanken gemacht. Sein Kupferstich aus dem Jahr 1931 strotzt nur so von einer gönnerhaften Gutmütigkeit, die den Rübezahl denken lässt: „Ich hab‘ Dich im Visier, Freundchen.“

[Designed by Johannes Wüsten & LABA]

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WALK THE LEINCHEN

Turnbeutel "Walk the Leinchen"

Der „Walk the Leinchen“-Beutel wurde komplett in der Oberlausitz hergestellt: Stoffe und Fertigung – Neukirch & Kordel – Bautzen/Budyšin. Jedes Exemplar, ein Unikat! Die LABA wurde mittels Stempeltechnik auf jeden Beutel per Hand aufgebracht.

[Designed by LABA]

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WÓDNY MUŽ

Wódny muž – Wassermann. Eine sorbische Sagengestalt und der Überlieferung nach ein ausgesprochen ambivalenter Geselle. Der Wassermann brabbelt ein undeutliches deutsch-sorbisches Sprachengemisch und ärgert namentlich Müller und Fischer durch allerlei Schabernack. Sonst in grün und mit „langen, strähnigen Haaren“, kommt wódny muž bei uns in blau oder Camouflage-Optik und exklusivem Spaltschnitt aus dem Teich gesprungen.

[Designed by Nadja & LABA]

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